Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung e.V.
Präsidentensymposium

Towards personalised medicine

Im Präsidentensymposium Towards personalised medicine richtet Christian Grefkes-Hermann, Kongresspräsident des DGKN24, die Aufmerksamkeit der Kongressteilnehmenden auf die Zukunft der Neurowissenschaften als Schlüsselelement in der Transformation der Neurologie und Psychiatrie hin zur personalisierten Medizin. 
Neben Christian Grefkes-Hermann werden vier weitere international anerkannte Expertinnen und Experten Einblicke geben, wie ihre Forschung bereits heute individuelle Readouts für die Pathologie neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen liefert und wie diese wiederum Therapieverfahren, insbesondere Methoden der Hirnstimulation, informieren können. 

 

Andreas Horn

Andreas Horn I Havard Medical School
"Toward personalised deep brain stimulation"

Am Center for Brain Circuit Therapeutics der Harvard Medical School untersucht Andreas Horn die Auswirkungen der Tiefen Hirnstimulation auf Störungen der strukturellen und funktionellen Netzwerkarchitektur, welche im Rahmen von Bewegungsstörungen auftreten und wie diese pathologische Netzwerkaktivität Grundlage für eine Therapieentscheidung sein kann. Seine Arbeiten und die Tiefe Hirnstimulation zeigen beispielhaft Neuromodulation als vielversprechendes Werkzeug einer individualisierten Therapie.

Charlotte Stagg

Charlotte Stagg I University of Oxford
"Towards physiologically-informed rehabilitation"

Charlotte Stagg vom Nuffield Department of Clinical Neurosciences der Universität Oxford wird aufzeigen, wie neurophysiologische Methoden und nicht-invasive Hirnstimulation genutzt werden können, um zerebrale Plastizitäts- und Reorganisationsprozesse nach Hirnläsionen zu verstehen und abzubilden und wie diese Erkenntnisse in Zukunft eine individualisierte und informierte Rehabilitation ermöglichen werden.

Nick Ward

Nick Ward I University College London
"Getting it right in stroke recovery"

Die Erholung und Rehabilitation, insbesondere von motorischen Defiziten nach einem Schlaganfall, zu optimieren, ist auch was Nick Ward vom Queen Square University College London antreibt. Auf dem DGKN24 wird er die Reorganisation von Gehirnnetzwerken nach einem Schlaganfall in Beziehung zur Wiederherstellung von Bewegungen setzen und neue Behandlungsstrategien aufzeigen, um das motorische Outcome von Schlaganfallpatientinnen und -patienten zu verbessern.

Emma Robinson I King's College London
"Precision modelling of cortical variation in health and disease"

Emma Robinson ist Professorin am Londoner King’s College und weltweit bekannt für die Entwicklung von Tools für die Analyse der kortikalen Oberfläche des Gehirns. Auf dem DGKN24 wird sie über die Anwendung von künstlicher Intelligenz und Deep Learning auf multimodale Datensätze zur Vorhersage von neuropsychiatrischen Erkrankungen sprechen.